| a-Wert |
Begriff für:Der Fugendurchlasskoeffizient "a" kennzeichnet die über Fugen zwischen Fensterflügeln und Blendrahmen. Der Fugendurchlasskoeffizient "a" kennzeichnet die über Fugen zwischen Fensterflügeln und Blendrahmen - je Zeit, Länge und Druck - ausgetauschte Luft.
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| Absorption |
Defninition:Absobstion = Aufnahme und damit Schwächung von Energiestrahlen beim Durchgang durch Materie. = Aufnahme und damit Schwächung von Energiestrahlen beim Durchgang durch Materie. Die Absorption ist neben der Transmission und Reflexion die dritte bestimmende Größe beim Strahlungsdurchgang durch Glas.
Transmission + Reflexion + Absorption = 100 %
Die Strahlungsenergie wird durch die Absorption in Wärmeenergie umgewandelt. Dies führt zu einer Temperaturerhöhung der absorbierenden Glasscheibe.
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| Abstandhalter |
Defninition: TERMO-BIT-Isolierglas-Produkte bestehen in der Regel aus zwei Floatglasscheiben, die durch einen getrockneten und hermetisch abgeschlossenen Scheibenzwischenraum (SZR) voneinander getrennt sind. Zu diesem Zweck werden die beiden Glasscheiben mit einem Abstandhalter auf den gewünschten Abstand gebracht. Die Abstandhalter können aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff oder TPS sein (siehe auch "Warme Kante"). |
| Alarm Glas |
Defninition:Alarm Glas = ESG oder VSG in Verbindung mit verschiedenen Sicherheitssystemen wie Alarm-Draht oder Alarm-Schleife eingebrannt auf eine ESG-Scheibe. = ESG oder VSG in Verbindung mit verschiedenen Sicherheitssystemen wie Alarm-Draht oder Alarm-Schleife eingebrannt auf eine ESG-Scheibe.
Alarm-ESG ist ein Einscheibensicherheitsglas mit eingebrannter Leiterschleife, die bei Zerstörung der Scheibe unterbrochen wird und Alarm auslöst. Die ESG-Alarmscheibe muss zur Angriffseite hin positioniert werden. |
| Angriffhemmung |
Defninition:Angriffhemmung eingeteilt in die Gruppen: P-A = durchwurfhemmend, Prüfnorm DIN EN 356 A P-B = durchbruchhemmend, Prüfnorm DIN EN 356 B BR = durchschusshemmend, Prüfnorm DIN EN 1063 D = sprengwirkungshemmend, Prüfnorm DIN 52290 |
| b-Faktor |
Defninition:Er stellt den mittleren Durchlassfaktor der Sonnenenergie, bezogen auf den Gesamtenergiedurchlassgrad einer 4 mm-Scheibe dar. auch "Shading coeffizient" genannt, stellt den mittleren Durchlassfaktor der Sonnenenergie, bezogen auf den Gesamtenergiedurchlassgrad einer 4 mm-Scheibe dar. Dies ist notwendig zur Kühllastberechnung eines Gebäudes. |
| Bauglas |
Defninition: = Glas als Werkstoff verfügt über eine 5000 Jahre alte Tradition. Sehr früh erkannte man auch die Bedeutung von Glas als Baustoff. Glas wurde bald zum Synonym für Belichtung, Schutz und Behaglichkeit. Heute findet es z.B. Verwendung für die Verglasung von Fenstern, Türen, Wintergärten und Fassaden mit besonderen Wärme-, Sonnen- und Lärmschutz-Effekten im Neubau und im Renovationsbereich. |
| Beschichtetes Warmglas |
Defninition:Unter beschichtetem Warmglas versteht man die mit einer hauchdünnen (ca. 10 nm dicken) Funktionsschicht versehenen Floatglasscheibe. Anfang der 80er Jahre wurde farbneutrales Warmglas am Markt eingeführt. Um die Transparenz des Glases mit den hervorragenden Emissionseigenschaften der Edelmetalle zu verbinden, werden dünne Metallschichten auf das Glas aufgebracht.
Unter beschichtetem Warmglas versteht man die mit einer hauchdünnen (ca. 10 nm dicken) Funktionsschicht versehenen Floatglasscheibe. Durch die sehr dünne Metallbeschichtung ist einerseits die Durchlässigkeit für das Licht der Sonne gegeben, andererseits wird das Emissionsvermögen der Glasoberfläche verringert. Es lassen sich wirklich neutrale Wärmefunktionsschichten mit niedrigem Emissionsvermögen (e = 0,03 oder e = 0,01) herstellen, die einen Ug-Wert von 1,1 W/m²K oder 1,0 W/m²K im Standardaufbau mit Argonfüllung gewährleisten.
Aus dem so beschichteten Basisglas lässt sich eine umfangreiche Produktpalette mit Isolierglasaufbau herstellen. Diese Wärmedämmgläser werden unter den Produktbezeichnung TERMO-BIT Premium vertrieben. Auch Kombinationen mit Schalldämm- (TERMO-BIT Silence), Sonnenschutz- (TERMO-BIT Sunprotect) oder Sicherheitseigenschaften (TERMO-BIT Safety Plus) sind möglich.
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| Bewertetes Schalldämm-Maß |
Defninition: Bei der schalltechnischen Beurteilung von Verglasungen findet das bewertete Schalldämm-Maß Rw nach DIN 52210 Teil 4 Verwendung. Es wird durch Messungen und Vergleich mit der Bezugskurve ermittelt und in Dezibel ausgedrückt.
Auf Grund des logarithmischen Maßstabs, bewirkt eine Verbesserung der Schalldämmung von 10 dB eine Halbierung der Lärmbelästigung.
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| Brandschutzglas |
Defninition:Ist ein Flachglas, geeignet zur Herstellung von Brandschutzsystemen der Feuerwiderstandsklassen F und G ist ein Flachglas, geeignet zur Herstellung von Brandschutzsystemen der Feuerwiderstandsklassen F und G, die alle an raumabschließende Wände der entsprechenden Feuerwiderstandsklassen gestellten Anforderungen erfüllen nach DIN 4102, Teil 2 und 5. |
| C |
Defninition:= Korrekturwert für das Schalldämmmaß Rw (berücksichtigt einen Sendeschallpegel, der über die Frequenz gleichbleibend ist.) = Korrekturwert für das Schalldämmmaß Rw (berücksichtigt einen Sendeschallpegel, der über die Frequenz gleichbleibend ist.) |
| Chemisch vorgespanntes Glas |
Defninition:Spannungszustand ähnlich thermisch vorgespanntem Glas. = Spannungszustand ähnlich thermisch vorgespanntem Glas, jedoch entspricht die erreichte Bruchstruktur nicht den notwendigen Sicherheitsanforderungen.
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| Chemische Beständigkeit |
Defninition: Glas ist im allgemeinen ausreichend chemisch stabil und beständig gegen Säuren (außer gegen Flusssäuren) sowie begrenzt gegen Laugen. |
| Ctr |
Defninition:= Korrekturwert für das Schalldämmmaß Rw (berücksichtigt einen Sendeschallpegel, der bei einem typischen Verkehrslärm vorausgesetzt wird.) = Korrekturwert für das Schalldämmmaß Rw (berücksichtigt einen Sendeschallpegel, der bei einem typischen Verkehrslärm vorausgesetzt wird.)
Beispiel: "Rw" (C; Ctr) = 45 (-4; -9) bedeutet: Ein Schallschutzglas mit dem bewerteten Schalldämmmaß Rw = 45 dB kann in Lärmsituationen, für die der Korrekturwert C gilt, nur mit einer Schalldämmung von 41 dB angesetzt werden. In den mit Ctr beschriebenen Lärmsituationen gilt entsprechend eine um 9 dB geringere Schalldämmleistung.
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| DB (A) |
Defninition:Schalldruck, der entsprechend der Frequenz nach der Bewertungskurve A (DIN 45633) bewertet wird. Schalldruck, der entsprechend der Frequenz nach der Bewertungskurve A (DIN 45633) bewertet wird. |
| DB (Dezibel) |
Defninition:Physikalische Größe des Schalldämmmaßes Physikalische Größe des Schalldämmmaßes |
| DIBT |
Defninition:Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin |
| Doppelscheibeneffekt (RICHTIG: Isolierglas-Effekt) |
Defninition:Isolierglas hat ein durch den Randverbund eingeschlossenes Luft-/Gasvolumen, dessen Zustand im wesentlichen durch den barometrischen Luftdruck, die Höhe der Fertigungsstätte über Normal-Null (NN) sowie die Lufttemperatur zur Zeit und am Ort der H Isolierglas hat ein durch den Randverbund eingeschlossenes Luft-/Gasvolumen, dessen Zustand im wesentlichen durch den barometrischen Luftdruck, die Höhe der Fertigungsstätte über Normal-Null (NN) sowie die Lufttemperatur zur Zeit und am Ort der Herstellung bestimmt wird. Bei Einbau von Isolierglas in andere Höhenlagen, bei Temperaturveränderungen und Schwankungen des barometrischen Luftdrucks (Hoch- und Tiefdruck)ergeben sich zwangsläufig konkave und konvexe Durchbiegungen der Einzelscheiben und damit optische Verzerrungen.
Auch Mehrfachspiegelungen können unterschiedlich stark an Oberflächen von Isolierglas auftreten.
Verstärkt können diese Spiegelbilder erkennbar sein, wenn z.B. der Hintergrund der Verglasung dunkel ist oder wenn die Scheiben beschichtet sind.
Diese Erscheinung ist eine physikalische Gesetzmäßigkeit aller Isolierglaseinheiten. (Eine Isolierglaseinheit ist wie eine große Barometerdose.)
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| Druckausgleich |
Defninition:Isolierglas wird bei der Fabrikation beim jeweiligen herrschenden Luftdruck verschlossen. Isolierglas wird bei der Fabrikation beim jeweiligen herrschenden Luftdruck verschlossen. In anderen Höhenlagen bzw. auch bei anderen Wetterverhältnissen ändert der Luftdruck der Umgebung. Dann ist beispielsweise der äußere Luftdruck geringer als derjenige im Scheibenzwischenraum des Isolierglases. Dies führt zum Ausbauchen der Scheiben und zur Überbeanspruchung des Isolierglaselementes. Der Einbau und/oder Transport von Isolierglas in Höhenlagen, die mehr als etwa 600 m über dem Fabrikationsort des Isolierglases liegen, machen Maßnahmen für einen Druckausgleich notwendig. |
| Durchbruchhemmende Verglasungen |
Defninition:Verglasungen werden nach Teil B der DIN EN 356 in drei Widerstandsklassen gegen Durchbruch eingeteilt. Verglasungen werden nach Teil B der DIN EN 356 in drei Widerstandsklassen gegen Durchbruch eingeteilt: P6B bis P8B mit steigendem Sicherheitsgrad. Die Eignungsprüfung erfolgt mit einer maschinell geführten 2 kg schweren Axt. Dabei wird die Anzahl der Schläge ermittelt, die benötigt wird, um eine 400 mm x 400 mm große Durchbruchöffnung in den Prüfling (110 cm x 90 cm) zu schlagen.
Die DIN EN 356 Teil B fordert für Verglasungen der Gruppe P6B ein Minimum von 30 bis 50 Schlägen vor Erreichung dieser Durchbruchöffnung, für die Gruppe P7B gelten 51 bis 70 Schläge und für die Gruppe P8B über 70 Schläge.
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